SCHULE / JUGENDHILFE

In Kooperation mit HUMECON bieten wir umfangreiche Leistungen im Bereich Schule und Jugendhilfe an. Informieren Sie sich bei HUMECON über unser gemeinsames Angebot.

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Die Debatte in Deutschland über die selbsternannte „Tigermutter“ Amy Chua die mit ihrem Buch „Die Mutter des Erfolgs“ Schlagzeilen gemacht hat zeigt, dass das Thema Kindererziehung immer ein sehr aktuelles Thema ist, das viele Menschen beschäftigt und zu Diskussionen anregt.

Zielgruppe

Das Raus-Projekt ist konzipiert für 8 Kinder und Jugendliche von ca. 10 bis 14 Jahren mit
Störung des Sozialverhaltens in Schule, Freizeit und / oder Familie

  •    Schulunlust / Schulverweigerung
  •    Gewalt / Aggression
  •    angehender Betäubungsmittelmissbrauch
  •    Delinquentes Verhalten

-  ADHS
-  Asperger Autismus
-  Retardiertem Verhalten

Ziele

Oberstes Ziel der Maßnahme ist der Motivationsaufbau beim Jugendlichen zur selbstgesteuerten, nachhaltigen Verhaltensänderung, um den Regelschulalltag besser bewältigen zu können und/oder dem privaten Umfeld wieder gewachsen zu sein.

Vernetzung

Das RAUS-Projekt ist ein Netzwerkprojekt, welches eng mit
 
den Jugendlichen 
(2x die Woche Waldgruppe, mehrtägige Maßnahmen mit Übernachtung sowie bei Bedarf Einzeltermine)
 
den Eltern
(alle 2 Wochen Elterngespräche) und
 
der Schule
(2x die Woche Lehrer-Schüler-Feedbacks)
 
zusammen arbeitet.

Handlungs- und erlebnisorientierter Ansatz

Unserer Ansicht nach lässt sich das Verhalten eines Jugendlichen nur durch eine  entsprechende innere Bereitschaft/Motivation verändern. Der Motivationsaufbau findet über eine tragfähige, kontinuierliche und konsequente Beziehung zu einer pädagogischen Bezugsfachkraft statt. Die Beziehungsarbeit muss demnach auch über die verschiedenen Lebensbereiche des Jugendlichen hinweg bestehen und diese vernetzen. In der Arbeit bzw. Auseinandersetzung mit dem Jugendlichen ist eine ganzheitliche Sichtweise Grundvoraussetzung, um eine handlungs- und erlebnisorientierte Haltung im Sinne des verhaltenstherapeutischen Ansatzes zu gewährleisten.
Der junge Mensch lernt am besten aus erlebten Konsequenzen, die durch eigen initiierte Handlungen hervorgerufen werden.
Wichtig ist hierbei, dass er diese ohne Einmischung der Bezugsfachkräfte erleben kann, um danach das Erlebte mit Hilfe der Bezugsfachkräfte zu reflektieren und daraus lernen zu können.

Es war einmal eine Zeit, da hatten die Tiere eine eigene Schule. Der Unterricht bestand aus Rennen, Klettern, Fliegen und Schwimmen, und alle Tiere wurden in allen Fächern unterrichtet.
Die Ente war gut im Schwimmen, besser sogar als ihr Lehrer. Im Fliegen war sie durchschnittlich, aber im Rennen war sie ein ganz besonders hoffnungsloser Fall. Da sie in diesem Fach so schlechte Noten hatte, musste sie nachsitzen und den Schwimmunterricht ausfallen lassen, um das Rennen zu üben. Das tat sie lange, bis sie auch im Schwimmen nur noch durchschnittlich war. Durchschnittsnoten aber waren akzeptabel, darum machte sich niemand Gedanken darum – außer der Ente.
Der Adler wurde als schwieriger Schüler angesehen. Zwar schlug er in der Kletterstunde alle anderen darin, als Erster den Wipfel des Baumes zu erreichen. Jedoch wurde er unnachsichtig und streng gemaßregelt, da er darauf bestand, seine eigene Methode anzuwenden.
Das Kaninchen war anfänglich im Laufen an der Spitze der Klasse. Dann bekam es einen Nervenzusammenbruch und musste von der Schule abgehen wegen des vielen Nachhilfeunterrichts im Schwimmen.
Das Pferd gab sich beim Klettern besondere Mühe. Es war nämlich schon beim Flugunterricht unangenehm aufgefallen. Im Fliegen hätte es beinahe eine Fünf bekommen und sollte jetzt Nachhilfeunterricht nehmen.
Das Eichhörnchen war Klassenbester im Klettern, aber sein Fluglehrer ließ es seine Flugstunden am Boden beginnen, anstatt vom Baumwipfel herunter. Es bekam Muskelkater durch Überanstrengung bei den Startübungen und immer mehr „Dreier“ im Klettern und „Fünfer“ im Rennen.
Die Präriehunde waren der Meinung, dass man Buddeln auf jeden Fall in der Schule lernen müsse. Als die Schulbehörde es aber ablehnte, Buddeln zu einem neuen Unterrichtsfach zu machen, gaben sie ihre Jungen zum Dachs in die Lehre.
Am Ende des Schuljahres hielt ein anormaler Aal, der gut schwimmen konnte, etwas rennen, klettern und fliegen konnte, als bester Schüler die Abschlussrede.
 
Autor(in) unbekannt